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  • 16. Mrz. 2010

    Axel hatte mir schon vor der Hochzeit zur Bedingung gemacht, wenn ich die Hochzeitsreise nach Venedig wollte, dann bestand er darauf, beim nächst möglichen Urlaub Bangkok kennen zu lernen. Er verteidigte diesen Wunsch natürlich mit der besonderen Kultur, die er dort erleben wollte. Von wegen Kultur! Mir blieb nicht verborgen, was ihn wirklich dahin zog. All seine Freunde waren schon dort gewesen und hatten von unbeschreiblichen Erlebnissen berichtet. Ja, die Kerle waren aber auch alle noch, oder schon wieder, ledig.
    Seit der Termin unserer Reise nach Bangkok feststand, musste ich mich in zweifacher Hinsicht entscheiden. Sollte ich ihn allein fahren lassen, wie er schon mehrmals in Erwägung gezogen hatte? Andererseits musste ich mich durchringen, ihm ein wenig Leine zu geben, wenn ich schon mitreisen wollte.

    Ich flog schließlich mit. Drei Tage erkundeten wir erst mal Hand in Hand die geheimnisvolle Stadt. Meist bis Mitternacht trieben wir uns in Clubs herum, wo uns von herrlichen Mädchen viel mehr als Striptease geboten wurde. Die Mädchen zeigten alles von sich und brachten sich auf der Bühne mit Praktiken in Erregung, die uns erstaunen ließen. Ich kann nicht sagen, dass diese Stunden ohne Wirkung auf mich blieben. Während wir in der einen Hälfte der Nacht vorwiegend geschaut hatten, verbrachten wir die zweite Hälfte damit, unsere aufgeputschten Leiber abzureagieren. Ich machte mir einen Spaß daraus, vieles nachzumachen, was ich von den schönen Nackten in den Clubs gesehen hatte. Axel reagierte unwahrscheinlich darauf. Drei solche Nächte hintereinander hatte ich während unserer eineinhalbjährigen Ehe noch nicht gehabt. Ich war danach immer total erschöpft aber gegen Zehn schon wieder auf den Beinen, um von diesem Land ja nichts zu verpassen.
    Dann kam der Nachmittag, den ich so sehr befürchtet hatte. Axel wollte mich allein im Hotel zurücklassen, weil er für seinen besten Freund einen Besuch bei einer Elektronikfirma machen sollte, um vielleicht ein Geschäft anzubahnen. Darauf hatte er mich vorsorglich ja schon zu Hause vorbereitet. Ich ärgerte mich, weil er mich so schamlos beschwindelte. Um ihm zu zeigen, dass er mich nicht für dumm verkaufen konnte, hielt ich ihn an der Zimmertür noch einmal zurück, drückte ihm ein Päckchen Kondome in die Hand und wisperte: „Bitte sei vorsichtig.“

    Er beschaute sich das kleine Päckchen, zeigte mir überlegen den Vogel und legte die Verhüterli auf das Telefontischchen.
    Obwohl ich nun unsicher war, ob ich ihm nicht unrecht tat, machte ich mich rasch fertig und ließ mich von einer Rikscha in die Nähe des Massagesalons fahren, dessen Adresse ich von einem Streichholzheftchen aus der Jacke meines Mannes hatte. Ich hatte mich auch auf Thailand vorbereitet und mir von einer Bekannten einiges erzählen lassen. Die letzten Schritte ging ich zu Fuß. Ein wenig schief angeguckt wurde ich von dem Personal schon, als ich in dem langen Gang des Massagesalons durch hohe Mauerbogen auf eine ganze Anzahl wunderschöner Mädchen schaute. Ich vermutete, dass mein Mann hier vor Minuten vielleicht seine Wahl getroffen hatte. Ich wunderte mich selbst über meine Sicherheit. Ich nannte dem Mann am Schreibpult eine Nummer und schon kam das Mädchen meiner Wahl, strahlte mich an und führte mich an der Hand in einen Raum, der wirklich rein nach Massage aussah. Bescheiden stand die Kleine und schaute interessiert zu, wie ich mich entkleidete und auf die Liege mit dem Latexüberzug ausstreckte. Das Mädchen strahlte schon wieder oder immer noch. Ich sah es ihr an, dass sie ihre Freude an der schönen blonden Frau mit den ellenlangen Beinen und den fülligen straffen Brüsten hatte. Dann hatte ich meine Freude daran, wie sie aus den drei Sachen stieg, die sie am Leibe hatte. Sogar das Höschen zog sie sofort aus. Mich regte unheimlich an, dass sie da unten genauso schwarze Wuschel hatte wie auf dem Kopf. Selbst war ich schon eine ganze Weile fein säuberlich rasiert. Nun bekam ich richtig Lust, meine Härchen wieder sprießen zu lassen, auch wenn sie nicht so wunderschön tief schwarz sind.

    Meine Masseuse schaffte sich an einem Becken. Ich dachte beinahe, dass sie Schlagsahne schlug. Tüchtigen Schaum machte sie jedenfalls, den sie mit einer Schale auf meinen Leib schöpfte. Über und über war ich mit irre duftendem Schaum bedeckt. Ich hatte den Verdacht, dass darin so ein geheimnisvolles Anregungsmittel enthalten war. Mir wurde postwendend ganz wunderlich im Leib. Ich hätte sofort nach unten greifen können, obwohl ich während der letzten Tage keinen Mangel gelitten hatte. Nur ein paar Handgriffe machte das Mädchen über meinen Bauch und über die Schekel. Dann kniete sie sich splitternackt über meinen Bauch und massierte perfekt meine Schenkel. Bis zu den Füßen griff sie oft herunter und schenkte mir so die aufreizendsten Bilder auf ihren Po und auf alles, was darunter reizte. Ich merkte, dass sie es darauf anlegt. Deshalb wagte ich es auch, um ihre Hüften herum zu greifen und all das aufregend Fremde zu tasten und streicheln. Ganz schnell war ich so erregt, dass ich ganz steif wurde und für ein paar Sekunden nur noch stöhnen konnte.

    Meine heftige Reaktion brachte die Kleine noch mehr in Schwung. Sie rutschte mit dem Po bis in meinen Schoß und ließ dort ihre Hüften schwingen. Ein Stück nahm ich die Schenkel auseinander, damit ihre Backen noch besser treffen konnten. Ich merkte ihr genau an, wie sie auf meine Verfassung achtete. Wenn ich mich wild zu winden begann, legte sie mit ihrem geilen Fleiß noch ein wenig zu. Ich hatte mich schon zweimal auf eine ganz bizarre Weise entspannt, ohne dass sie mich zwischen den Beinen richtig berührt hatte. Ich hätte so etwas nie für möglich gehalten. Bald bahnte sich ein weiterer Höhepunkt an. Noch einmal bekam ich dicken Schaum auf den Körper. Sie selbst war ja auch noch von oben bis unten damit bedeckt. Diesmal legte sie sich flach auf mich, sodass sich unsere edelsten Teile fast deckungsgleich trafen. Wie ein Schlangenmensch tobte sie auf mir herum. Ich war kaum noch zu halten. Sanft schob sie meine Hand zur Seite, die sich zwischen meine Beine schieben wollte. Das sollte wohl heißen: ´Das ist heute mein Job´. Sie machte ihren Job verdammt gut.
    Als die angenehm warmen Strahlen der Dusche uns beide vom Schaum befreiten und ich mich eigentlich schon recht verausgabt fühlte, bekam ich noch einen Nachtisch. Mit dem Brausekopf peitschte sie mir im Schritt noch einmal Lust in den Leib. Lange flüsterte sie mir vor dem Abschied zauberhafte Dinge in den Schoß. Verstehen konnte ich die Kleine nicht, aber fühlen. Als sie merkte, dass ich von ihren Zärtlichkeiten nicht abgeneigt war, machte sie mir ein unmissverständliches Zeichen. Ich griff nach meinem Täschchen. Sie beküsste die Banknote, die scheinbar reichlich bemessen war, und drückte ihren Kopf wieder zwischen meine Schenkel.

    Noch Stunden später glaubte ich, dieses Gefühl noch körperlich zu empfinden. Als mein Mann kam, stellte ich mich natürlich schlafend. Die Eifersucht nagte an mir, weil er noch niemals so lange geduscht hatte. Beim Frühstück wurde ich ein wenig unsicher. Der Mann, den er angeblich am Vortag geschäftlich aufgesucht hatte, erschien und brachte ein paar Gebrauchsmuster, die wir mit nach Deutschland nehmen sollten. Trotz meiner Zweifel über den Verlauf seines Abends entschied ich für mich, dass ich ja schließlich nicht richtig fremdgegangen war.

    9. Mrz. 2010

    Wochenlang hatte ich mich auf die Kreuzfahrt mit dem Traumschiff gefreut, die mir mein Vater zum erfolgreichen Abitur spendiert hatte. Natürlich fuhr ich nicht allein. Eine achtzehnjährige Tochter aus gutem Hause musste ja schließlich von den Eltern begleitet werden. Schon am Empfangsabend lachte ich innerlich zynisch über die Wünsche meiner besten Freundin: „Hoffentlich verliebst du dich mal unsterblich auf deiner Reise.“ Selbst war ich ja dann auch mit ähnlichen Erwartungen an Bord gegangen. Nach Abenteuern war mir. Dazu gehörte natürlich ein Kerl. Leider konnte ich bei meinem Rundumblick im Speisesaal nur Ehepaare und vor allem ältere Leute ausmachen. Nichts war da von jungen unternehmungslustigen Herren zu sehen, die mich umschwärmen würden, wie die Motten das Licht. So hatte es zumindest meine Freundin vorausgesagt.

    Am Morgen drehte ich meine Runden im Pool, wie ich es von zu Hause auch gewöhnt war. Ganz allein war ich um diese Zeit. Dachte ich wenigstens. Dann schreckte ich zusammen, weil etwas direkt vor meinem Kopf ins Wasser platschte. Ein Männerkopf tauchte auf und mir wurde fröhlich zugerufen: „Ich hatte schon Angst, Sie wären im Wasser eingenickt.“
    Ich musste zweimal schauen, um es zu glauben. Ein junger Mann schaute mich wirklich aus seinen fröhlich blitzenden Augen an. Gut sah er aus, selbst mit seinen nassen, angeklatschten Haaren. Wie konnte ich diesen Mann am Abend übersehen haben? „Schäm dich“, rief eine innere Stimme, weil ich mich spontan fragte, ob er allein oder in Begleitung war.

    Bald darauf hockten wir in unsere Bademäntel gekuschelt auf den Holzliegen und machten uns bekannt. Stefan war mit einem Onkel unterwegs, der sich einbildete seine letzte Reise zu machen. Zweiundzwanzig war Stefan, Medizinstudent in Berlin und natürlich ledig. Ich versorgte ihn auch mit den wichtigsten Informationen von mir. Ziemlich unpassend erschien mir seine Bemerkung: „So ein junges und wunderschönes Mädchen lässt man um diese frühe Morgenstunde allein an den Pool?“ Er merkte gleich selber, wie albern das war und setzte nach: „Ich wollte Ihnen damit eigentlich nur sagen, wie wunderschön Sie sind. Aber das wissen Sie ganz bestimmt selbst viel besser.“

    Über den Tag hinweg gingen wir uns mit Ausnahme der Mahlzeiten kaum von der Seite. Er hatte sofort Lust, wenn ich einen Einfall zur Beschäftigung hatte und ich war bereit, ihn an die Bar, zum Tischtennis oder einfach zum Sonnen zu begleiten. Ich glaube, am Abend kannten wir schon beinahe die Lebensgeschichten voneinander. Einziger Wermutstropfen waren bis dahin meine stinkreichen Eltern. Die hinderten uns zumindest aber nicht daran, dass wir uns am Abend an Deck die Lippen wund küssten. Er machte keinen Hehl daraus, wonach ihm noch der Sinn stand. Genau genommen ging es mir nicht viel anders. Ich war von unserem Beisammensein den ganzen Tag über sehr erregt. Seine Küsse machten mich auch nicht ruhiger. Als er zu schwärmen begann, wie herrlich die kommenden drei Wochen für uns werden konnten, schienen in mir die Hormone zu schießen. Zu dumm! Mir war aus den vergangenen Generationen noch überkommen, sich niemals einem Mann gleich am ersten oder zweiten Abend hinzugeben. Pech für mich. Dadurch ging mir schon einer der herrlichen Tage beinahe verloren, denn ich stieg mit sehr gemischten Gefühlen allein in mein Bett und hatte ganz schön zu tun, den Aufschrei der Gefühle zu stillen. Lange hatte ich nicht so intensiv masturbiert. Die Gedanken waren dabei ausschließlich bei Stefan.

    Am Morgen gab ich nach dem gemeinsamen Bad im Pool ein wenig nach. Ich hatte absolut nichts dagegen, dass er im Schutz des Bademantels und der Liegestühle meine Brüste streichelte. Seine Bewunderungen für meine Prachtexemplare gingen mir runter wie Öl. Er konnte ja tasten, wie stramm die beiden standen. Das Oberteil hatte er einfach nach oben geschoben. Sorgsam schickte ich Blicke in alle Richtungen, um uns vor Überraschungen zu bewahren. Er sollte ja nicht gleich wieder aufhören. Das tat er auch nicht. Im Gegenteil. Mit feuchten Fingerspitzen begann er an meinen steifen Brustwarzen zu drehen, sie in die Länge zu ziehen und gleich wieder zurückschnippen zu lassen. Mir war, als braute sich allein davon eine mächtige Woge in mir zusammen. Ich flüsterte ihm offen zu, wie gut mir das tat. Sogar zu der Äußerung: „Ein Königreich für ein verstecktes Winkelchen“, ließ ich mich hinreißen.
    Aus weiten Augen schaute mich Stefan an. Es musste für ihn wie eine Einladung geklungen haben. Er wisperte: „Mein Onkel geht jeden Tag gegen zehn für etwa eine Stunde zu ein paar Therapien. Da hätten wir das Zimmer für uns.“

    Plötzlich stand ganz dicht vor mir, woran ich schon so lange gedacht und auch ein wenig gebangt hatte. Noch einmal fiel mir eine Ausrede ein, wie schon einige Mal zuvor bei anderen Knaben: „Du, ich möchte es auch wahnsinnig gern. Aber bitte nicht zwischen Tür und Angel, nicht unter Zeitdruck, nicht vorprogrammiert.“
    Er nahm es nicht mal übel. Seine Streicheleinheiten an meinen Brüsten begann er sogar noch zu intensivieren und auch ein Stück weiter nach unten zu verlegen. Am Gummizug meines Höschens bremste ich – eigentlich mehr aus ´guter Erziehung´ als nach meinem Empfinden.
    Gegen Abend war ich nahe daran, Stefan ein ähnliches Angebot zu machen, wie er am Morgen. Meine Eltern wollten zu einem volkstümlichen Abend gehen und nahmen mir es nicht übel, dass ich sie nicht begleiten wollte. Stefan kam mir mit einer anderen Variante zuvor. Wir trafen uns nach Acht an Deck, um noch ein bisschen frische Luft zu schnappen. Ich wurde bald verrückt, so brachte er mich mit seinen Lippen und Händen auf die Palme. Ich war schon so weit, dass ich meine Schenkel lüstern aneinander rieb. Ich hätte in dem Moment nichts dagegen gehabt, wenn er mich einfach irgendwo an die Wand gelehnt und ein Bein an seine Hüfte genommen hätte. Grenzenlose Sehnsucht erfüllte mich. In meinem Kopf kreisten nur noch die Vorstellungen, mich innig mit dem Mann zu vereinigen, endlos zu schwelgen und in den siebten Himmel aufzusteigen. Alles, was ich über die Sexspielarten schon gelesen hatte, hätte ich in dieser Stunde wahnsinnig gern auf einmal erlebt und bis zur Neige ausgekostet.

    Wie in Trance ließ ich mich von Stefan über ein paar Gänge geleiten. Dann zog er einen Schlüssel aus der Tasche und öffnete die Tür. „Das Reich der Physiotherapeutin“, raunte er, „sie hat Verständnis für verliebte Leute“. Ich sah erst mal nur die Pritsche und fühlte mich zur Opferbank getrieben. Die Flasche Champagner auf dem Tischchen versöhnte mich aber gleich wieder. Wir stießen wortlos an, weil unsere Stimmen vor Erwartung belegt waren. Ich rührte mich kaum, als er mich auszog und alles beküsste, was er freilegte. Für alles an mir hatte er die süßesten Komplimente. Dann lag ich plötzlich lang, spürte seine Lippen an meinen nackten Brüsten und seine Männlichkeit an meinen Schenkeln. Ich merkte, wie sie nervös pochte und zuckte, aber ich war einfach zu feige, nach unten zu greifen. Noch niemals zuvor hatte ich da einen Mann angefasst. Von Stefan lernte ich es und hatte ein wahnsinniges Vergnügen daran. Seine Küsse an meinem Schoß machten mich zur Furie und als er zu mir kam, wurde ich zur unendlich genießenden Frau. Wie im Traum nahm ich alles von ihm hin und machte ihn offensichtlich mit meiner erstaunlich heftigen Reaktion glücklich. Mich beschämte sie allerdings, bis ich mich besann, wie heftig eine Frau ihren Höhepunkt haben kann.

    2. Mrz. 2010

    Scheinbar zählte für die beiden Frauen im Auslieferungslager ein Azubi noch nicht als richtige Frau. Sie machten sich nämlich gar nichts daraus, in meiner unmittelbaren Nähe so einige Dinge aus dem Nähkästchen zu plaudern. Direkt einbezogen war ich natürlich nicht, aber eben öfter Ohrenzeuge. Freilich, Generationen lagen wir nicht auseinander. Die beiden Kolleginnen waren achtundzwanzig und zweiunddreißig. Ich war gerade mal zarte neunzehn. Am meisten wunderte ich mich, seit ich vor fünf Tagen in die Abteilung gekommen war, was die verheirateten Frauen alles aus dem Ehebett ausplauderten. In den wenigen Tagen wusste ich genau, wann welche von ihnen eine stürmische Nacht gehabt hatte, ob sie gekommen war, wie oft und was ihre Männer alles mit ihnen gemacht hatten. Eines war mir ganz besonders interessant. Eine von ihnen hatte sich aus dem Erotikversandhaus ein Catsuit kommen lassen und damit ihren Mann ganz verrückt gemacht. „Viermal hat er mich in dieser Nacht hergenommen“, wisperte sie der Kollegin zu. Sie fügte noch hinzu: „Und zuvor hat er so fleißig meine Brustwarzen vernascht und zwischen meinen Beinen so herrlich gezüngelt, dass ich schon zweimal gekommen war, ehe es richtig zur Sache ging.“

    Ich kann nicht sagen, dass die Gespräche der beiden bei mir ohne Wirkung geblieben waren. Es hatte mich sogar so angemacht, dass ich mich ein paar Minuten mit mir selbst vergnügte, als ich die Toilette aufsuchte. Als ich mich mit dem weichen Papierhandtuch zwischen den Beinen sorgfältig trocknete, konnte ich die Hand nicht gleich wieder wegnehmen. Ich war wie aufgezogen und mein Schoß verdammt zittrig. Für mich war es keine außergewöhnliche Übung, mich selbst zu befriedigen, wenn mir danach war. Leider gab es aktuell keinen Mann in meiner Umgebung. Wer weiß, vielleicht war ich zu wählerisch mit den Kerlen. Meinen ersten Mann hatte ich am Ende der Fete zu meinem achtzehnten Geburtstag gehabt. Er hatte es ausgenutzt, dass ich etwas getrunken hatte. Mit seinem Geschwafel: „du musst mit achtzehn nun auch zur richtigen Frau werden“, hatte er mich belabert und schließlich flachgelegt. In dieser Nacht glaubte ich ihm die große Liebe. Die war aber bald vorbei. Noch drei oder vier Mal hatte ich mit ihm geschlafen und dann erfahren, dass er eine feste Freundin mit einem Kind hatte.

    Als ich in meine Abteilung zurückkam, drückte mich wohl doch das schlechte Gewissen. Immerhin war ich ziemlich lange ausgeblieben und eine der Kolleginnen fragte besorgt: „Ist etwas mit dir?“

    Ich schüttelte nur den Kopf. Mit mir war allerdings natürlich etwas. Ich hatte mir auf der Toilette nur rasch einen Orgasmus abgekitzelt, mich aber damit erst mal so richtig auf Touren gebracht. Nun war ich wahnsinnig heiß und hatte noch vier Stunden zu arbeiten. Zum Glück gab es von den beiden Frauen keine erotischen Details mehr. Sie waren in ihren Gesprächen bei der Politik gelandet.

    Auf dem Heimweg erinnerte ich mich an die plastischen Schilderungen von dem Catsuit, der den Ehemann angeblich so außer Rand und Band gebracht hatte. So ein Fummel war für mich besonders interessant, weil ich mich bei meinen einsamen Spielchen auch liebend gern in bizarre Hüllen steckte. Ich glaube, es gibt wenig Frauen, die Dessous ausschließlich für sich kaufen. Mir geht es so. Die süßesten Teile lege ich mir trotz schmalem Etat zu, nur um mir selbst eine Freude zu machen. Ich kann mich nicht satt sehen, wenn mein Körper in zarter Spitze, in Satin oder in Nylon steckt. Es ist nicht nur der optische Reiz. Die Gefühle, die solche Gewebe auf meiner Haut auslösen, sind unbeschreiblich schön. Mir war es schon passiert, dass ich mich zwischen den Beinen nur noch leicht berühren musste, wenn Nylon oder Satin schon lange auf meiner Haut gewirkt hatten, und schon konnte ich einen süßen Orgasmus haben.

    Auf meinem Heimweg machte ich einen Umweg durch die Hauptstraße und ging zielstrebig in den Sexshop. Es war nicht mein erster Besuch dort. Die süßen Spielzeuge, mit denen ich mich in einsamen Stunden vergnügte, waren auch von dort. Ich war enttäuscht. Nach einem Rundgang musste ich feststellen, dass ein solcher Catsuit nicht am Lager war. Die nette Verkäuferin holte aber den Katalog und sicherte mir zu, dass ich das Teil in zwei Tagen abholen konnte.

    Tatsächlich bekam ich ihn zwei Tage später. Im Shop nahm ich mir nicht mal Zeit, das begehrte Stück richtig in Augenschein zu nehmen. Es waren mir an diesem Nachmittag zu viel Männer im Laden, die mich irgendwie im Visier hatten. Zu Hause war ich begeistert. Schwarz war dieser sehr grobmaschige Body mit langen Armen und Beinen. Fluchs sprang ich unter die Dusche, um mich für meine Neuerwerbung frisch zu machen. In Gedanken malte ich mir schon aus, wie herrlich es mit den großen Maschen sein würde, hier und da meine zartesten Teile zu verwöhnen. Eigentlich wollte ich mich unter der Dusche nicht überrollen lassen, weil mir nach dem vollen Genuss mit meiner neuen erotischen Verhüllung war. Ich hätte nicht so wild schäumen sollen. Die dicke Hülle der vielen tausend Bläschen hielt meine Hände einfach in Bewegung. Oh, es ist fantastisch, sich selbst splitternackt zu streicheln, die Hände dort hin zu schicken, wo es einem gerade nach Streicheleinheiten gelüstet. Bald begann es an den Innenseiten der Schenkel zu brennen und im Leib brodelte es nur so. Dann endlich kam die süße Husche.

    Meinen liebsten Duft legte ich mir noch an, ehe ich in den Catsuit stieg. Gut, dass ich ihn eine Nummer zu klein gekauft hatte. Es war Wahnsinn. Ich fühlte mich von dem zarten Gewebe gleichzeitig gefesselt und gestreichelt. Ähnliche Gefühle hatte ich schon oft gehabt, wenn ich in Strumpfhosen oder in Nylonstrümpfe gestiegen war. Noch niemals war mir allerdings dieser besondere Reiz so bewusst geworden. Ich reckte und streckte mich, war bekleidet und auch wieder nicht. Wie die Bauerntochter in dem Märchen ´des Königs neue Kleider´ fühlte ich mich. Nackt war ich und doch in einer bezaubernden Hülle. Irgendwie geheimnisvoll funkelten mich die dunkelbraunen Höfe meiner Brüste an und die Brustwarzen, die von der Dusche noch lang und knallrot waren. Unten erfreute ich mich an dem süßen Bärchen. Behutsam ordnete ich das Schamhaar, um auch die niedlichen Schamlippen recht ins Bild zu setzen.

    Ein Weilchen gefiel es mir, in dieser Verpackung, die wie eine Wurstpelle meine Haut umschloss, mich auf dem Bett zu recken und zu rekeln. Wie viele winzige Finger streichelten die groben Maschen meine Haut. Am schönsten war die Wirkung zwischen den Beinen. Beinahe wie bei meinem ersten Petting mit einem Jungen war mir. Ich hatte gerade eine Bewegung herausgefunden, mit der ich die kleine Lustperle streicheln konnte, ohne überhaupt zuzufassen. Mir war himmlisch. Mit allen Fasern meines Leibes trieb es mich zum Finale. Ich lief zum Kühlschrank und packte den Vibrator aus der Tüte. So bewahrte ich ihn immer auf, weil ich ein besonderes Vergnügen daran hatte, wenn er bei Benutzung eiskalt war. Schon die erste Berührung am Kitzler ging wie ein elektrischer Schlag durch meinen Körper. Dann verschaffte mir der tief gekühlte fleißige Schnurrer gleich zwei Höhepunkte hintereinander. In Gedanken sah ich einen Mann über mich steigen, der alles an mir genießen konnte, ohne dass ich aus meinem Catsuit steigen musste.

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