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    18. Jun. 2010

    Mein Kollege aus der Finanzbuchhaltung sprach mich eines Tages in der Kantine an. Seit etwa vierzehn Tagen war er in unserer Firma, zwar noch auf Probezeit, aber schon ziemlich beliebt bei der Chefin wegen seiner Perfektion an den Computern. Bastian hieß er und ich war nicht die einzige junge Frau, die sich schon in ihn verguckt hatte. Ohne Scheu fragte Bastian mit vollen Backen und die Kaffeetasse schon am Mund: „Eigentlich könnten wir doch eine Fahrgemeinschaft bilden. Wozu sollen wir jeden Tag die dreißig Kilometer zur Firma fahren und noch einmal so viel zurück, wenn wir nur einen Häuserblock voneinander entfernt wohnen?“ Mir ging diese Frage sofort durch und durch. Sicher würden sich wenigstens fünf oder sechs Kolleginnen die Finger lecken, hätten sie das gleiche Angebot bekommen. Freilich, es war zunächst eine rein wirtschaftliche Frage gewesen. Ich bildete mir auch durchaus nicht ein, dass er deshalb bereits ein Auge auf mich geworfen hatte. Allerdings, äußerlich konnte mir wohl kaum eine der Konkurrentinnen das Wasser reichen.

    Ich stimmte auf alle Fälle Bastian sofort zu. Wir einigten uns schnell, dass eine Woche ich mit meinem Wagen fahren sollte und die nächste Woche er. Mit ihm sollte es am kommenden Dienstag losgehen. Schon am zweiten Tag stand mein Urteil fest. Der Kerl war unnahbar, stur wie ein Panzer. Er gab zwar bereitwillig auf jede Frage eine Antwort, aber eine rechte Unterhaltung wollte mit ihm nicht in Gang kommen.

    In meiner Woche geschah es dann. Ich schaltete das Radio an und er maulte: „Das Gequatsche kann ich am frühen Morgen nicht vertragen. Hast du nicht eine gute CD dabei?“
    Ich nickte nur und zeigte mit dem Finger auf das Handschuhfach. Das bereute ich sofort, denn mir fiel ein, was da drinnen außer CDs noch war. Prompt hielt mir Bastian den bebilderten Karton vor die Augen und fragte geradeheraus: „Ist das dein einziger Lebensgefährte?“
    Sicher war ich im Gesicht dunkelrot geworden. Ich schnappte nach meinem Vibrator aber er wich meinem Griff geschickt aus. Beinahe mit wissenschaftlichem Interesse fragte er nach: „Ist das für Frauen ein guter Ersatz? Etwa so, als wenn ein Mann onaniert?“
    Mir fiel gar nicht gleich eine Antwort ein. Mit der Zeit wurde ich allerdings sicherer, während er den kleinen Schnurrer sogar aus der Packung holte und die Vibration anschaltete. Er schnupperte an der Spitze und fragte, jetzt allerdings mit belegter Stimme: „Trägt er etwa noch deinen Duft? Hmmm, mir wird gleich ganz anders.“

    Er ließ die Spitze über seinen Unterarm huschen und auch noch über seine Ohrläppchen. Dann räumte er ein, dass er sich recht gut vorstellen konnte, wie es an gewissen erogenen Zonen wirken musste. Ich gestand schließlich ganz offen ein, dass ich mich mit dem kleinen Verwöhner sehr gern in freier Natur, in einer versteckten Ecke, damit vergnügte. Ich lachte keck, als er unterstellte, dass es da wohl zu Hause noch ganz andere Formate geben musste. Ein paar Minuten hatte ich mich noch auf den Innenstadtverkehr zu konzentrieren, dann waren wir auf dem Parkplatz und Bastian schob den Vibrator ins Handschuhfach zurück.
    Prompt kam er auf der Heimfahrt wieder auf seine Entdeckung zurück. Ich wusste sofort, worauf er abzielte, als er raunte: „Wie wäre es mit einer Trainingsstunde in Gottes freier Natur?“

    Klar, es war von ihm erst mal eine kleine Frechheit. Andererseits sagte ich mir, dass so eine günstige Gelegenheit sicher nicht gleich wiederkommen würde. Ich ging auf seinen Scherz ein und schlug eine Richtung ein, die uns aus der Stadt herausführte. Noch einmal machte er mich verlegen, indem er feststellte: „Du kennst dich ja mit den versteckten Ecken der Umgebung erstaunlich gut aus.“
    Recht hatte er. Ich hatte einen Feldweg angesteuert, der als Sackgasse an der Autobahn endete. Alles war mit dichtem Strauchwerk bewachsen. Bastian zeigte sich nur einen Moment verwirrt. Gleich holte er den Vibrator aus dem Handschuhfach und fuhr damit spielerisch über meine Schenkel. Ich zuckte sofort heftig zusammen, weil ich schon während der ganzen Fahrt gedanklich auf diesen Moment eingerichtet war. Ja, ich war bereits wahnsinnig geil.

    Gespannt harrte ich der Dinge, die da kommen sollten. Ganz im Gegensatz zu seiner üblichen Einsilbigkeit begann Bastian mir die schönsten Komplimente zu machen. Aufregend daran war, dass er nach allem griff, was er gerade bestaunte. Er stupste die Brustwarzen, als er bewunderte, wie kühn sie sich durch das T-Shirt drückten. Er streichelte mein Knie, als er verriet, wie oft ihn meine verdammt langen Beine schon gefesselt hatten, und er strich mit der Fingerspitze über meine Lippen, als er sich darüber freute, wie wollüstig sie aufgeworfen waren. Den kleinen Schnurrer hatte er während der ganzen Zeit in Bewegung gehalten. Er schlich aber nicht mehr über den Rock hinweg, sondern hatte sich darunter geschlichen und näherte sich dem Ort, wo bereits ein Höllenfeuer loderte. Ich erfuhr zum ersten Mal die Wonne, den Zauberstab von einer anderen Hand geführt zu bekommen. Ich legte den Kopf an seine Schulter und bekam den ersten flüchtigen Kuss. Ich spürte ihn noch feucht auf meinen Lippen, da zeigte ich ihm, was ich unter Küssen verstand. Er dauerte nicht lange, bis uns beiden die Luft ausblieb. Mir vor allem, weil der Vibrator an den Eingang zum Paradies angestoßen war und sich offenbar vertiefen wollte. Ich war einen Moment zu keiner Reaktion fähig. Weit legte ich den Kopf in den Nacken und hielt den Atem an. Eine Weile ließ ich Bastian auf diese Weise mit mir spielen. Mir ging es ja recht gut dabei. Dann provozierte ich allerdings: „Da muss es bei den Männern doch noch etwas geben, womit sie eine Frau zufrieden machen können.“

    Bastian ließ sich nicht beirren. Wer weiß, vielleicht wollte er erkunden, wie schnell ich mit dem Hilfsmittel kommen konnte. Während er mich wieder küsste und lange nicht von meinen Lippen abließ, intensivierte er sein Spiel mit dem Künstlichen. Überraschend für uns beide ging ein mächtiger Ruck durch meinen Leib. Ich kam unwahrscheinlich heftig und lange.
    Bastian hatte sich sicher schon überlegt, wie es weitergehen sollte. Ich hatte noch gar nicht ausgekeucht, da ließ er seine Rückenlehne nach hinten gleiten und holte mich breitbeinig über seinen Schoß. Ich war ein wenig frustriert, dass er sich nicht mal die Zeit nahm, mit das Höschen abzustreicheln. Er war jetzt die Ungeduld in Person. Gleich am Slip vorbei nahm er mich. Ich dachte nicht mehr lange daran, dass es da unten noch einen schmalen Textilstreifen gab. Ich fühlte mich ganz mit ihm verschmolzen und glaubte, ihn völlig vereinnahmt zu haben. So lange wir tobten, machte ich mir gar keine besonderen Gedanken. Erst, als wir ein wenig abgekämpft nebeneinander saßen, zog ich im Geist den Hut vor ihm. Mindestens fünfmal hatte er mich geschafft, ehe er selbst vor Wollust bald mit dem Kopf durch das Verdeck ging.

    Am Abend zeigte ich ihm in meinem Zimmer, wie wirkungsvoll so ein Vibrator auch für einen Mann sein kann. Als er zwischen meinen Schenkeln kniete und richtig zur Sache gehen wollte, ließ ich den Schnurrer in seinen Po einschlüpfen. Ganz starr wurde er vor Überraschung und vom Reiz. Er wunderte sich selber, dass er viel zu schnell kam.
    Es war wohl schon ein halbes Jahr vergangen, als Bastian eines Nachts erinnerte: „Wir könnten eigentlich mal wieder deinen Vibrator in unser Liebespiel einbeziehen.“

    1. Jun. 2010

    Steffi Mertens ging ein merkwürdiger Ruf voraus. Schon ehe sie ihren ersten Arbeitstag in unserer kleinen Softwarefirma hatte, wurde gequatscht, dass sie eine Nymphomanin mit einem ziemlichen Männerverschleiß war. Später wusste niemand mehr, wer das aufgebracht hatte.

    Ich hatte das zunächst noch zweifelhafte Glück, dass Steffis Schreibtisch mir gegenüber aufgestellt wurde. Als sie mir vorgestellt wurde, war ich begeistert. Eine ausgesprochen hübsche junge Frau mit einer blonden, modisch wilden Frisur! Vierundzwanzig war sie und hatte ihr Informatikstudium abgeschlossen.

    Natürlich kamen wir am zweiten oder dritten Tag auch mal über private Dinge ins Gespräch. Mit meinem Wissen von ihrer nymphomanischen Veranlagung glaubte ich von allerhand Kerlen herauszuhören. Irgendwie machte mich das unheimlich an. Ich war ja selbst in meiner Sturm- und Drangzeit. Immer fester setzte es sich in meinen Kopf, diese Frau zu erobern. Das ging ein paar Tage später besser, als ich es mir vorgestellt hatte. Nach der Geburtstagsfeier eines Kollegen stieg Steffi gern in mein Auto ein. Ein Stück von ihrem Haus entfernt quatschten wir noch eine Weile. Dann wagte ich den ersten Kuss. Ihr Körper verspannte sich und ich hatte das Gefühl, ein kleines Mädchen zu küssen. Ich weiß nicht mehr, wie wir drauf zu sprechen kamen. Jedenfalls gab ich ihr nach dem dritten Kuss zu verstehen, dass ich nicht glaubte, was man ihr nachsagte. Weil sie es genau wissen wollte, redete ich deutlich davon, dass man sie für einen Männer fressenden Vamp hielt. Bitter lachte sie auf. Ganz behutsam legte sie ihren Kopf an meine Schulter und murmelte: „Gemein, die Leute, die so etwas verstreuen. Das Gegenteil ist der Fall. Ich habe mir fest vorgenommen, in meiner Hochzeitnacht zum ersten Mal mit einem Mann ins Bett zu gehen.“
    Ich musste mein Lachen unterdrücken. Es gab nur noch ein Küsschen, als wir uns verabschiedeten.

    Der nächste Arbeitstag wurde für uns beide unerfreulich. Ich war irgendwie frustriert von ihrem Fimmel und sie bereute wahrscheinlich ihre Offenheit. Es gab an diesem Tag kaum ein privates Wort. Unvermittelt kam dann kurz vor Feierabend von ihr die lakonische Bemerkung: „Ich weiß, ich bin eine dumme Kuh.“
    Mir fiel nicht mal eine Entgegnung ein. Erst als sie am Ausgang kleinlaut fragte: „Könntest du mich wieder in deinem Wagen mitnehmen?“ ging mir nicht nur ein Licht auf. Fröhlich riss ich ihr den Wagenschlag auf. Ich war verblüfft, wie sie bald ihren Gedanken fortsetzte: „Ich hab die ganze Nacht darüber gegrübelt, was ich mit meinem Vorsatz schon alles versäumt habe. Wer sagt mir überhaupt, ob es einen Mann gibt, mit dem ich mein erstes Mal in der Hochzeitsnacht haben kann. Was ist, wenn ich heute oder morgen einen Unfall habe?“
    Ich konnte mich nicht zurückhalten, nachzufragen: „Ist dir das alles erst in der vergangenen Nacht eingefallen?“
    Mein Herz machte ein paar Extraschläge, als sie kaum hörbar sagte: „Mit dir wäre es mir egal, wenn es nicht die Hochzeitsnacht wäre, in der … “
    Ich musste verdammt aufpassen. So eine Erklärung ist im dichten Feierabendverkehr gefährlich.

    Diesmal bat mich Steffi zu einem Kaffee mit zu sich. Ich ließ mich nicht zweimal bitten. In ihrem kleinen Apartment übersah ich sofort, dass mein Besuch geplant war. Ein hübscher Kaffeetisch war bereits gedeckt. Ein großer Blumenstrauß stand in der Mitte. Sie zündete sechs Kerzen an, obwohl noch heller Tag war. Die Kaffeemaschine rauschte schon lange nicht mehr, da lagen wir uns noch immer in den Armen und küssten uns. Ihre Bluse hatte ich schon aufgeknöpft und die beiden süßen Äpfelchen vollkommen aus der Spitzenhebe gedrückt. Lockend blinzelten mich die niedlichen Brustwarzen an. Ich staunte nicht schlecht, wie groß und steif sie sich in kürzester Zeit machten. Steffi hatte den Kaffee sicher auch vergessen. Sie rutschte auf der Couch zur Seite, zog mich zu sich, um sich ganz fest an mich zu kuscheln. Gut so, denn das machte mir sehr deutlich, dass ich ganz langsam und behutsam vorgehen musste. Schließlich wollte sie an diesem Tag über ihren Schatten springen, den sie sich über Jahre aufgebaut hatte. Mit der Behutsamkeit lag ich aber vollkommen daneben. In der nächsten halben Stunde wurde ich von dieser Frau zu meiner Überraschung völlig vereinnahmt. Sie war es, die ihren Büstenhalter abnahm. Sie zog nach einer guten Weile meine Hand auf ihre Schenkel und nahm sie bedeutungsvoll ziemlich weit auseinander. Als ich zum ersten Mal ihr Schamhaar berührte, konnte ich nicht mehr glauben, dass sie sich bisher aufgespart hatte. Alles tastete ich heiß und feucht. Meine Brühungen lösten bei ihr ein unkontrolliertes Zittern aus. Tief schaute sie mir in die Augen, während ich alles an ihrem Unterleib streichelte, was ich erreichen konnte. Ich ahnte, dass sie in diesem Augenblick eine Liebeserklärung brauchte. Ich brachte sie einfach nicht über die Lippen. Erst nach dem nächsten Kuss, bei dem ich begann, ihr ein wundervolles Petting zu machen, sagte sie mir schlicht: „Ich liebe dich … ich liebe dich ganz sehr.“ Darauf sprudelte es erleichtert aus mir heraus: „Ich liebe dich auch.“

    „Wollen wir uns nicht ganz nackt machen“, raunte sie mit hölzerner Stimme. Ich war natürlich sofort dabei. Zuerst streichelte ich ihr alle Sachen vom Leibe. Wieder ruhten unsere Augen lange ineinander, als ich ihr die letzte Hülle nahm. Ich ahnte, dass bei ihr ein bisschen Scham mit im Spiel war. Als ich selbst aus meinen Sachen stieg, wurde sie sichtlich lockerer. Sie begnügte sich nicht lange damit, mich lediglich zu betrachten. Rasch wurden ihre Hände und Lippen so aktiv, dass ich noch einmal bezweifelte, bei ihr der erste Mann zu sein. Sie musste so etwas ahnen. Ich hätte bald gesagt: „Mit vollem Mund redet man nicht“, als sie stammelte: „Glaub … mir … alles angelesen.“ Schade, sie zog sich schon zurück, gab mir einen Kuss auf den Bauchnabel und gestand: „Was glaubst du, wie oft ich schon halbe Nächte wachgelegen habe, nachdem ich mir heiße Literatur reingezogen hatte. Ich fühlte oft mit den Heldinnen der Romane und Geschichten fast körperlich mit.“
    Spannungsvoll lag sie in ihrer nackten Schönheit und mit weit aufgerissenen Augen da. Das Glück strahlte aus ihren Augen. „Nur keine Bange“, flüsterte sie, „meine eigenen Hände haben den spannenden Akt schon lange vollzogen. Tu es einfach.“

    Ich nahm sie und hatte ein unbeschreibliches Gefühl dabei. Ein reifer Frauenleib, der sich aufgespart hatte und sich mir jetzt opferte. Nichts von Wildheit und Drang dominierte. Ganz behutsam und schmusig gaben wir uns lange einander hin. Von Liebe wisperten wir, sagten uns gegenseitig, wie schön es war, versprachen uns eine lange Nacht und für den nächsten Tag gleich noch eine. Steffi bewunderte immer wieder, wie schön es für sie war. Irgendwann warf sie mir dann ihren Leib hektisch entgegen und schrie grell auf. Nur einen Moment konnte ich ihren Mund küssen, dann rang sie nach Luft. Nachdem sie ausgehechelt hatte, fragte sie naiv: „Oh, ist das immer so der blanke Wahnsinn? Ich kann meine Gefühle gar nicht beschrieben. Ich glaube, für einen Moment war ich abgetreten. Und du? Bist du auch … “
    Zur Antwort setzte ich mich wieder in Bewegung. Steffi hörte gar nicht wieder auf zu jammern und zu keuchen. Das große Wunder sollte sich bei ihr schon nach wenigen Minuten noch einmal vollziehen. Gleich danach erfuhr sie auch in der Praxis, wie ein Mann kommt. Sehen konnte sie es in ihrem Schamhaar.

    Am frühen Morgen gestand sie: „Aufsparen wollte ich mich eigentlich nur, bis ich zweiundzwanzig war. Dann gab es niemand mehr. Der mir bei meiner Sinnesänderung helfen konnte.“

    26. Mai. 2010

    Die Hitze war wirklich unerträglich. Ich war froh, meinen Arbeitsplatz in meiner Wohnung zu haben, doch das Büro im Dachgeschoss kam einer Sauna gleich. Mühselig probierte ich, mich auf die Zahlen meiner Buchhaltung zu konzentrieren, doch mein Blick schweifte immer wieder ab. Die Sonne schien durchs Dachfenster und am Himmel war nicht eine Wolke zu sehen. Es war eigentlich das perfekte Wetter, um einen Tag am See zu verbringen, doch leider ließ das das Finanzamt und meine Auftragslage nicht zu. Die Belege türmten sich auf meinem Schreibtisch und ich arbeitete einen nach dem anderen ab. Übers Fax kamen immer wieder neue Sachen von den Kunden herein und ich trauerte schon um den schönen Abend, den ich wohl auch an die Arbeit verschwenden musste. Zu gern hätte ich den Ventilator angemacht, um mir wenigsten ein wenig kühle Luft zu verschaffen, doch das hätte nur noch mehr Chaos auf meinem Schreibtisch angerichtet.

    Nach und nach flogen die Kleidungsstücke auf den Fußboden, denn die störten wirklich nur. Irgendwann saß ich nur noch in meinem knappen String-Tanga vor dem Computer und schwitzte noch immer. Ein kleiner Luftzug erwischte mich und streifte die feuchte Haut meines Busens. Erleichtert atmete ich auf und ließ mich von dem Wind kitzeln, doch leider verschwand er genauso schnell, wie er gekommen war. Meine Brustwarzen hatten sich durch die kühle Luft etwas zusammengezogen und ragten nun in die Luft. Sie hofften wohl genauso wie ich auf einen weiteren Luftzug. Als ich so an mir herunterblickte und kleine, feine Schweißtropfen auf der Haut entlanglaufen sah, musste ich unwillkürlich an den letzten Abend denken. Mit einem Lächeln versetzte ich mich in den Augenblick zurück und schloss meine Augen. Gestern Abend hatte mich Dirk, mein Freund, mit einem äußerst anregenden Spielchen überrascht. Ich hab noch gearbeitet, als es klingelte und er mit einem Einkaufskorb vor der Tür stand. Er grinste mich nur an und verschwand mit den Worten: „Arbeite ruhig noch ein wenig mein Schatz. Ich mach uns derweil was zu Essen!“ in der Küche. Etwas verdattert wollte ich ihm hinterher gehen, doch die Küchentür schloss sich direkt vor meiner Nase. Mir blieb also gar nichts anderes übrig, als wieder ins Büro zu gehen und mich weiter in meine Arbeit zu vertiefen.

    Ich wunderte mich allerdings nicht sonderlich über diese Aktion. Dirk und ich waren zwar noch nicht lange zusammen, aber er überraschte mich immer wieder mit seinen tollen Einfällen. Nach ca. 1 Stunde hörte ich ihn rufen: „Du kannst jetzt runterkommen, das Essen ist fertig.“ Ich schaltete also meinen Computer aus und wurde schon an der Treppe empfangen. Dirk schickte mich auf den Balkon, wo er den Tisch schon liebevoll gedeckt hatte. Sogar an Kerzen und Tischdekoration aus Blütenblättern hatte er gedacht. Die Küchentür klappte zu und Dirk kam mit zwei Tellern zu mir. Er hatte sich richtige Mühe gegeben. Als Vorspeise gab es eine selbst gemachte Tomatensuppe mit einem Klecks Sahne in der Mitte. Es schmeckte wirklich köstlich und ich fragte Dirk, womit ich das denn verdient hätte. „Du bist so wundervoll, das du noch viel mehr verdienst“, antwortete er mit einem charmanten Lächeln. Wieder einmal war ich glücklich, dass ich diesen Mann kennen gelernt hatte. Er war all das, was ich mir unter einem Partner vorstellte. Charmant, witzig, intelligent und dazu noch verdammt gut aussehend. Als Hauptgericht servierte er dann mariniertes Putenfilet mit frischen Gemüse, Kartoffeln und einer leichten Soße. Das Fleisch war so zart, das es einem förmlich auf der Zunge zerging und ich war froh, dass dieses Abendessen die Pizza ablöste, die im Tiefkühlfach lag. Es schmeckte alles so lecker, das ich viel mehr aß, als sonst. Ich war schon richtig satt, als er die Teller abräumte und mit dem Dessert zurückkam. Auf einem Teller war Vanilleeis mit Erdbeersorbet angerichtet und liebevoll mit Schokoladenstückchen und einem Minzblatt dekoriert.

    Dirk war wirklich ein Meister in der Küche und als ich auch das Dessert verschlungen hatte, räumte er den Tisch ab. Ich stellte die Musik im Wohnzimmer etwas lauter, damit sie auch auf dem Balkon zu hören war und ließ meinen Blick über die Stadt schweifen. Es war immer noch sehr warm, obwohl die Sonne gerade unterging. Hinter mir klirrte etwas ganz leise und als ich mich umsah, kam Dirk mit einer 2 Gläsern und einer Flasche Champagner zu mir. „Damit können wir den Abend perfekt ausklingen lassen“, sagte er, während er die Flasche aus dem Kühler hob und uns einschenkte. Ich rutschte mit meinem Stuhl um den Tisch herum, um näher bei ihm zu sein und wir prosteten uns zu. Mit dem Kopf an seiner Schulter und seinem Arm um mich beobachteten wir den Sonnenuntergang und genossen den guten Tropfen. Eine Wespe störte meine Ruhe und bei dem Versuch, sie zu verjagen, bewegte ich mich etwas zu heftig, so das mein Glas überschwappte und etwas von dem Champagner in den Ausschnitt meines Kleides gelang. Die kühlen Tropfen liefen zwischen meinen Brüsten herunter und hinterließen eine angenehm prickelnde Spur. Ich wollte die Tropfen gerade mit dem Kleid abtrocknen, als Dirk seine Finger sich schon an der Knopfleiste zu schaffen machten. In Sekunden war das Kleid bis zum Bauchnabel aufgeknöpft und Dirk leckte die Tropfen und die feuchte Spur mit seiner Zunge weg. Als er zwischen meinen Brüsten angelangt war, reagierte mein Körper auf seine Liebkosungen.

    Meine Brustwarzen zogen sich vor Erregung zusammen und der Kontrast zwischen dem kühlen Champagner und seiner heißen Zunge war phänomenal. Dirk erkannte die Wirkung dieses eigentlichen Versehens und nutzte die Gunst der Stunde. Er nippte noch einmal an seinem Glas und nahm dann meine Brustwarze zwischen seine Lippen. Der Moment, als sie zum ersten Mal in den Champagner in seinem Mund getaucht wurde, war unbeschreiblich. Das Kribbeln durchzog meinen ganzen Körper und ich konnte ein leichtes Stöhnen nicht unterdrücken. Die Kälte ließ schon bald nach, doch das Prickeln schien mir noch intensiver zu werden. Dirk beobachtete diese Reaktionen ganz genau und wiederholte dasselbe mit der anderen Brustwarze. Dieser Mann wusste wirklich ganz genau, wie man eine Frau verrückt machen konnte. Ich hatte meinen Kopf in den Nacken gelegt und genoss die Zärtlichkeiten mit geschlossenen Augen. Dadurch bemerkte ich gar nicht, wie Dirk wieder zu seinem Glas gegriffen hatte. Zuerst traf nur ein einzelner Tropfen meine Brust, doch dann war es schon ein kleiner Wasserfall, der meine Haut traf. Erschrocken zuckte ich zusammen, doch Dirks Zunge war sofort zur Stelle und er leckte wieder jeden Tropfen des Kribbelwassers auf. Schon bald war sein Glas leer und er griff gleich zu der Flasche. Vorher knöpfte er noch das Kleid vollständig auf und streifte es ab. Der Champagner floss wieder an meinen Brüsten herunter und Dirk leckte ihn nur zu gern auf. Einzelne Tropfen entkamen aber seiner geschickten Zunge und rannen über meinen Bauch hinunter in den Schoss.

    Noch nie hatte ich ein Prickeln so intensiv empfunden und ich wurde fast wahnsinnig vor Lust. Das kühle Nass schien plötzlich überall auf meinem Körper zu sein und ich schubste Dirk von mir weg, um ihn gleich danach mit auf die Couch zu ziehen. Ich fiel förmlich über ihn her und seine Klamotten blieben nur noch wenige Sekunden auf seiner Haut. Ich erkannte mich selbst nicht wieder, dachte aber nicht darüber nach, sondern gab mich meiner Lust vollkommen hin. Meine Lippen verschlangen seinen Körper und meine Hände begaben sich überall auf Wanderschaft. Unsere Küsse waren so leidenschaftlich, das mir jedes Mal die Luft wegblieb. Dirk ließ sich schnell von den Gefühlen anstecken und schon bald umschlangen unsere Körper einander.

    Das Telefon riss mich aus meinen Träumen. Herr Schulte, ein Kunde von mir, erzählte mir von einem neuen Auftrag. Ich versuchte angestrengt zu zuhören, doch in meinen Gedanken spürte ich immer noch Dirks heiße Haut auf meiner.

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