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    31. Aug. 2010

    Ich hatte zwar schon oft Warnungen gehört, alleinreisende Frauen sollten nicht an irgendeinem Parkplatz hinter die Büsche gehen, um ihre Notdurft zu verrichten. Eines Tages musste ich diese Warnung einfach in den Wind schlagen. Schuld war ich selbst. In der Raststätte hatte ich ein Kännchen Kaffee getrunken und ich wusste, wie das bei mir immer trieb. Verzweifelt suchte ich am Rand der Autobahn nach einem Hinweisschild für Toiletten. Es gab keines. Immerhin ist es noch heller Tag, tröstete ich mich, fuhr auf den kleinen Parkplatz und freute mich, dass da nur noch ein Wagen war, der sich aber gerade in Bewegung setzte. Ich lief gerade so weit hinter die Büsche, dass ich aus einem etwa anhaltenden Auto nicht gleich gesehen werden konnte. Wie ein halber Geschlechtsakt kam es mir vor, als ich hockte und mich erleichtern konnte. Das war es aber nicht allein, was mir das ausgesprochen schöne Gefühl machte. Bei einem ziemlich erotischen Hörspiel vom Autoradio war ich ganz schön in Stimmung gekommen. Mit ein paar Handgriffen hatte ich zwar darauf reagiert. Jetzt aber drängte es mich nach mehr. Diesmal braucht ich gleich drei Tempos, um Pussy zu trocknen. Ich ließ mich sogar noch verführen, mit bloßen Fingern zu prüfen, ob auch alles schon trocken war. Gerade raunte ich abwärts: „Nicht hier, kleine Bettlerin, im Auto hast du mehr davon“, da blieb ich mit den Händen an meinem Slip erstarrt in der Hocke, weil mir von hinten mit scharfer Stimme zugerufen wurde: „Hände hoch“.

    Ich weiß nicht, woher ich den Mut nahm, mich auch noch umzudrehen. Was ich da zwischen den Zweigen sah, brachte mich aus der Fassung. Ein Soldat stand vor mir, der sich bald totlachen wollte. Ich dachte gar nicht daran, dass ich meinen Slip immer noch nicht heraufgezogen hatte und ihm meinen nackten Schoß zeigte. „Sind sie verrückt“, schrie ich ihn an, „ich hätte einen Herzschlag bekommen können.“
    Schleunigst zog ich meinen Slip nach oben. Der freche Kerl sagte doch prompt: „Sie müssen sich damit gar nicht überschlagen. Ich habe schon so viel von Ihnen gesehen…“
    Mir fuhr der Schreck in die Glieder. Wenn er mich beobachtet hatte, musste er auch gesehen haben, wie intensiv ich mich da unten gestreichelt hatte.

    Ich erstarrte, als der Kerl auf mich zukam. Wie ausgewechselt war er auf einmal. Ziemlich zerknirscht stotterte er eine demütige Entschuldigung. Er begriff selbst nicht mehr, wieso er so unverschämt gewesen sein konnte. Bei seinem Gestammel war er so weit an mich herangekommen, dass er mir seine Zigarettenschachtel unter die Nase hielt und raunte: „Entschuldigung angenommen? Rauchen wir eine Friedenspfeife?“
    Ich sah ihn bei den Worten zum ersten Mal an. Unsere Augen trafen sich für einen Moment und ich hatte das Gefühl, dass da nicht nur ein Funke übersprang, sondern ein kräftiger Blitz. Nervös griff ich nach der angebotenen Zigarette und ließ mir Feuer geben.

    Auf seinen Hinweis entdeckte ich den Funkwagen, der getarnt hinter dem Busch stand. Ich weiß nicht, ob es eine Pflichtverletzung war, als der Mann mit zu meinem Wagen ging. Ich hatte es eilig, weil die Türen nicht abgeschlossen waren. Auf der Parkplatzbank zogen wir an unseren Zigaretten und ich lernte den dritten Mann in ihm kennen. Er erwies sich als geübter Charmeur und ein kleiner Macho schaute auch aus ihm heraus. Trotzdem nahm er mich mit einer munteren Plauderei sehr von sich ein. Obwohl ich vor zehn Minuten noch eine mächtige Wut auf ihn gehabt hatte, ließ ich es mir nun sogar gern gefallen, dass er heftig mit mir flirtete.

    Inzwischen wusste ich, dass er Manuel hieß, aus Berlin war und noch zwei Monate zu dienen hatte. Manuel schickte sich offensichtlich zu seinem zweiten Dienstvergehen an. Er bot an, mir seinen Funkwagen zu zeigen. Ich ging tatsächlich mit und verstand mich unterwegs selbst nicht mehr. Mit dem Mann im Fahrerhäuschen wechselte er ein paar Worte, dann schob er mich hinten durch die Tür. Eigentlich war ich mir völlig bewusst, dass es ihm nicht darum ging, mir seinen Funkkram zu zeigen. Ich war gern bereit, mich auf das Abenteuer einzulassen. Es passte irgendwie zu dem Hörspiel, das ich im Auto gehört hatte. Das Biest kam in mir sogar durch. Ich küsste ihn zuerst und fuhr auch ohne Hemmungen mit der Hand über seinen Schoß. Schon auf dem Weg zu meinem Auto konnte ich seine Gedanken und Wünsche an der Beule in seiner Hose ablesen. Im Funkwagen war sie noch heftiger geworden. Manuel schaute mich entsetzt an. Ihm kam es sicher sehr merkwürdig vor, dass er plötzlich verführt wurde. Ich küsste ihn wieder und machte kurzerhand die Hose auf. Mit einem Satz auf den kleinen Arbeitstisch wies ich ihm den Weg. Mein Miniröckchen war kein Hindernis. Ich stellte meine Beine auf und war mir sicher, dass sich der schmale Streifen meines Slips tief eingezogen hatte. Das konnte ich fast an seinen Augen ablesen. Er starrte ungläubig auf das Geschenk des Himmels. Mit spitzen Lippen lockte ich ihn an mich heran, küsste ihn und griff nach unten. Als er endlich in meinen Mund eingedrungen war, wurde der Mann lebendig. Mit mir gingen die Pferde durch. Weil ich merkte, dass ihm der Slip hinderlich war, riss ich ihn einfach auf. Manuel stöhnte heftig auf. Ich fürchtete, dass rasch vorbei sein sollte, was gerade erst angefangen hatte. Zum Glück angelte er aus seiner Brusttasche so ein gewisses Stanniol. Ich nahm es ihm aus der Hand. Ehe ich mich jedoch mühte, die Verpackung aufzureißen, ging er vor mir in die Knie und nahm mir die Initiative ab. Schon nach Sekunden gab ich mich einfach dem Genuss hin. Eine Ausdauer hatte der Mann. Er spielte mir den Franzosen, bis ich nach meinem zweiten Orgasmus förmlich darum bettelte, dass er es mir endlich richtig machen sollte. Noch einmal gab er mir seine steife Zunge.

    Ich küsste gern den Mund, der noch deutlich meinen Duft trug. Um seinen nervös wippenden Lümmel endlich zu verpacken, brauchte ich nun doch meine Augen. Ich gab mir große Mühe ihn nicht zu sehr zu erregen, als ich ihm die hauchdünne Hülle überstreifte.

    Weil mir inzwischen die Beine schon eingeschlafen waren, stellte ich mich auf und beugte mich über den Tisch, auf dem ich gerade gesessen hatte. Manuels Schwanz nahm die Einladung dankbar an. Ich war heilfroh, ihn gut verpackt zu haben, denn er war absolut nicht mehr zu bremsen. Er stöhnte laut, als er sich heftig in mir entlud.

    Erst als wir wieder gesittet nebeneinander saßen, musste Manuel dienstlich werden. Er bekam per Funk den Befehl zur Verlegung seiner Station. Zwanzig Minuten blieben uns noch. Interessiert fragte ich, ob eigentlich die modernen Funker auch noch das Morsealphabet beherrschen. Er lachte nur und setzte mich noch einmal auf den Tisch. Gut so! Mir war auch danach. Ich wunderte mich über sein rasantes Tempo und seinen Rhythmus. Er stieß weiter im Wechsel von lang und kurz. Kichernd sagte er: „Du hast nach den Morsezeichen gefragt. Das sind welche und sie heißen: Ich bin in dich verliebt.“

    Die nächste Nummer machte mir Manuel in meinem Apartment. Ich hatte nie geglaubt, dass wir uns wirklich wiedersehen würden. In der kommenden Woche wollen wir Ringe kaufen.

    25. Aug. 2010

    In Paris hatte ich per Internet eine Adresse aufgetan, bei der man nach einem zeitweiligen Wohnungstausch nachsuchen konnte. Das lief so, dass man in Deutschland seine Wohnung für einen bestimmten Zeitraum zur Nutzung anbot und dafür in Frankreich ein Äquivalent bekam. Ich wollte mir nach Abschluss meines Studiums einen längeren Aufenthalt in Frankreich leisten, um für den künftigen Job meine Sprachkenntnisse aufzubessern. Es klappte tatsächlich. Zum vereinbarten Zeitpunkt traf ich den Mann in Paris, der mich in seine Wohnung führte und sich von mir die Schlüssel für meine in Berlin aushändigen ließ. Acht Wochen hatten wir vereinbart und eine Option auf Verlängerung. Ein verdammt attraktiver Mann war es. Ich hätte etwas darum gegeben, wenn er noch ein paar Tage geblieben, mich durch Paris geführt und mir ein paar heimliche Wünsche erfüllt hätte. Leider verabschiedete er sich rasch. Ich hatte das Gefühl, er wurde erwartet.
    Nachdem ich mir den Reisestaub unter der Dusche abgespült hatte, gefiel es mir, die Wohnung dieses Mannes splitternackt in vorübergehenden Besitz zu nehmen. In meiner Fantasie ging er neben mir her und berührte mich hier und da. Ich lachte, weil ich mich unwillkürlich streichelte und glaubte, es wären seine Hände.

    An dem kleinen Sekretär stutze ich. Er war offensichtlich vollständig ausgeräumt, damit er mir zur Verfügung stand, aber auf der Schreibplatte lag eine dicke Mappe. Ich konnte meine Neugier nicht bremsen. Ein Romanmanuskript war es. Mir wurde ganz anders, als es auf der dritten Seite schon zur Sache ging. Erst nun fiel mir auf, dass es deutsch geschrieben war. Bei genauer Betrachtung erkannte ich, es handelte sich um eine Übersetzung eines hoch erotischen Romans von einem französischen Autor. Ich las mich fest. Mit der Romanheldin fühlte ich fast körperlich, wie sie nach einem bezaubernden Vorspiel von einem sehr attraktiven und erfahrenen Mann entjungfert wurde. Das war aber nur der Auftakt. Weil ihr alles so gut bekommen war, lockte sie den Mann zu neuen Leistungen heraus, indem sie ihr erstes Blaskonzert an einem Mann absolvierte. Über Seiten hinweg wurde die junge Frau bald täglich dreimal gevögelt, geleckt und zwischen ihren dicken Titten gebumst. Mir wurde ganz anders. Immer noch hockte ich nackt auf dem Stuhl vor dem Sekretär und ließ es zu, dass meine Hände in etwa das nachvollzogen, was ich gerade las. Den ersten Orgasmus hatte ich schon hinter mir und sorgsam darauf geachtet, dass ich dabei den Biedermeierstuhl nicht verdarb.

    Ein wenig merkwürdig war mir, als ich vor dem Bett des Mannes stand. Natürlich bekommt man in einem Hotel auch Betten, in denen schon Männer geschlafen haben. Aber hier war die Wirkung noch eine ganz andere. Ich sah ihn vor mir, den Mann, der sich vor einem Weilchen verabschiedet hatte und bald vor meinem Bett stehen würde. Ich sah ihn nackt aus meinem Bad kommen und unter meine Bettdecke schlüpfen. Ich sah ihn die Decke zur Seite strampeln und eine schöne Frau über sich ziehen. Ich dachte an die Formulierungen in dem Manuskript und hatte plastisch vor Augen, wie er sie vögelte, wie sie schrie und er genüsslich stöhnte.

    Kurzerhand schob ich sein Deckbett zur Seite und streckte mich mit gemischten Gefühlen aus. Ich glaubte, noch den Duft des Mannes am Kopfkissen zu schnuppern. Wie von Sinnen musste ich an dem Deckbett schnuppern, wo ich dachte, dass sein gutes Stück gelegen haben konnte. Oh, ich schimpfte mit mir, dass ich dieses Romanmanuskript überhaupt aufgeschlagen hatte. Freilich, mein Leib war schon bei der Anreise lüstern gewesen, weil ich mit Paris schon immer Liebe, Sex und liebeskundige Männer assoziiert hatte.

    Ich griff wieder zu dem Manuskript, sprang aber rasch noch mal aus dem Bett, um mir vorsichtshalber ein Frottee zu holen. Ich ahnte, dass mich der Lesestoff noch mehr aufreizen würde und packte mir das Handtuch vorsorglich unter den Hintern. Damit war ich gut beraten. Auf der Seite dreizehn kam ich zum zweiten Mal von eigener Hand und auf Seite zweiunddreißig zum dritten Mal von meinem Vibrator. Mir war es nicht neu, dass ich gern übertrieb, wenn ich erst mal angefangen hatte, mich selbst zu befriedigen. Irgendwann war ich wohl darüber eingeschlafen.
    Durch ein Kitzeln an meiner Brust schreckte ich aus meinem Schlaf auf. Ich glaubte immer noch zu träumen, weil der Wohnungsinhaber auf dem Bettrand saß. Sein Mund war meiner Brust so nahe, dass ich seinen Atem gespürt hatte. „Sie“, schrie ich auf, „ich dachte, sie sind längst auf der Fahrt nach Berlin.“
    Verblüfft sah ich zur anderen Seite, wo eine wunderschöne junge Frau wisperte: „Waren wir auch. Leider hat er sein Manuskript in letzter Minute vergessen, dass er in Deutschland mehreren Verlagen vorstellen will.”
    Ich schaute von der Frau zu dem Mann und dann dahin, wohin sie beide blickten, nämlich auf das Manuskript und meinen Vibrator gleich daneben.

    „Du bist wunderschön“, raunte die junge Frau und streichelte ohne Umstände zuerst über mein Haar und dann über die nackte Brust. Ich spürte das feine Zittern ihrer Hand, als sie über die steife Brustwarze huschte. Ich wusste mit ihrem Blick nichts anzufangen, der mich traf und sich auch nicht gleich wieder von meinem löste. Sie setzte sich und fuhr mit der Fingerspitze ganz behutsam um meine Lippen herum, ehe sie ihre darauf drückte. Ich fühlte mich wie unter Hypnose. Ich hatte einfach nicht die Kraft, dagegen aufzubegehren. In Wahrheit wollte ich es auch gar nicht. Ihr Kuss war wie ein süßer Hauch und ihr erneuter Griff zu meinen Brüsten ein wahnsinniger Reiz. Ich lachte in mich hinein, weil mir bewusst wurde, wie froh ich sein konnte, zwei Brüste zu haben. Auf der anderen Seite griff nämlich schamlos der Mann zu. So wunderschön es war, den Druck der beiden Hände zu spüren. Es irritierte mich doch, dass ich nackt ausgestreckt vor den beiden Lüstlingen lag. Als hätte die Schöne meine Gedanken erraten, stellte sie sich auf und ließ Stück für Stück ihrer Kleidung fallen. Als nur noch der Slip auf den Hüften saß, kuschelte sie sich an meine Seite und ließ ihren Händen freien Lauf. Sie machten auch nicht an meinem Garten Eden halt. Die Fingerspitzen wieselten durch das Schamhaar, bis sie am Kitzler landeten und mich binnen Minuten zur Furie machten. Ich konnte meine Gefühle und meine Situation überhaupt nicht einordnen. Die Szene kam mir vor, als wurde der Teil des Manuskriptes nachgespielt, den ich schon gelesen hatte. Ich war so richtig in Hochstimmung, als sich die Frau entzog und sich ohne weiteren Kommentar daran machte, den Wohnungsinhaber zu entkleiden. Gespannt starrte ich auf seinen Schoß, als die Hose fiel. Die Frau machte mir unheimlich Appetit. Sie kniete vor ihm und lutschte versessen an dem erstaunlich dicken, wenn auch nicht zu langen Penis. Vielleicht dachte sie, mich noch mehr aufgeilen zu müssen. Sie rangelte mit dem Mann so lange, bis er neben mir ausgestreckt im Bett lag. Ich begriff rasch, dass sie mir den Platz über seinem Ständer überlassen wollte. Sie selbst hockte sich neben ihn, bearbeitete ihre Brüste selbst, sodass er sich mit beiden Händen voll darauf konzentrieren konnte, ihr ein fabelhaftes Petting zu machen. Ich bemerkte, dass er sich mit der Pussy allein nicht begnügte. Ich glaubte, seine Hand an ihrem Po war noch viel fleißiger. Zumindest erstaunte es mich, wie heftig er seinen Daumen da hineinstieß. Eine ganze Weile hatte die Dame ihr Vergnügen daran. Dann stieg sie aufgeregt über seine Brust und schob ihm ihren Schoß begehrend entgegen. Ich konnte nicht mehr sehen, wie er es ihr machte. Ich hörte nur sein Schmatzen und ihr Stöhnen.

    Ich zog den Hut vor dem Mann. Obwohl weder von mir noch von ihm kaum ein Wort gesprochen wurde, vögelte er mich so beherrscht, dass ich dreimal kommen konnte. In gut einer Stunde war der ganze Spuk vorbei. Die beiden stiegen wieder in ihre Klamotten, küssten mich noch einmal und verschwanden leider mit dem Manuskript.

    10. Aug. 2010

    Es ist noch nicht lange her, dass ich meine devote Neigung entdeckt habe. Ich war damals ziemlich überrascht zu merken, wie sehr es mir gefiel „beherrscht und benutzt“ zu werden. Vielleicht wäre diese Leidenschaft aber auch nie zum Vorschein gekommen, wenn ich nicht Uwe kennen gelernt hätte. Er gab mir von Anfang an ein ganz besonderes Gefühl. Noch nie hatte ich mich so geborgen gefühlt, noch nie hatte ich mich so bedingungslos geliebt gefühlt. Vielleicht hatte ich gerade aus diesen Gründen schon zu Anfang das nötige Vertrauen zu ihm, um den für mich so ungewöhnlichen und neuen Weg zu gehen. Uwe hatte von seiner sexuellen Orientierung von Anfang an kein Geheimnis gemacht. Schon bei unserer 2. Verabredung kamen wir auf das Thema Dominanz zu sprechen und er erzählte mir von den Reizen, die dieses „Spiel“ für ihn hat. Bei seinen Erzählungen hatte er einen ganz besonderen Glanz in seinen Augen und er sprach mit soviel Gefühl und Leidenschaft, das ich ganz fasziniert war. Je näher wir uns kamen, desto deutlicher floss diese Leidenschaft in unsere Beziehung ein.

    Uwe war dabei sehr einfühlsam. Nur ganz langsam führte er mich an die unzähligen Möglichkeiten des Spiels heran und war immer bemüht, mich nicht zu überfordern. Ich wusste, wie schwer es für ihn war, denn oft musste er sich in seiner größten Geilheit zurückhalten und mir Zeit geben, mich an die neuen Dinge zu gewöhnen. Doch nie machte er mir einen Vorwurf, nie stellte er seine Bedürfnisse in den Vordergrund. Bei jeder Session lernte ich meinen Körper neu kennen. Ich empfand eine Lust, die ich mir vorher nie vorstellen konnte. Ich genoss es gedemütigt zu werden und wurde rasend vor Geilheit, wenn Uwe mich mit Klammern oder einer leichten Peitsche zu meinen Grenzen und noch weit darüber hinaus führte. Mit der Zeit wurde ich zur stolzen Sklavin meines Herrn und genoss meine Stellung unter seinen führenden Händen. Der Weg dahin war aber nicht immer einfach und geil, sondern auch von vielen Schmerzen und Peinigungen gepflastert. Doch nur durch diese Erfahrungen bin ich zu einem neuen Menschen geworden, der selbstbewusst und stolz durchs Leben geht.

    Aber auch jetzt lässt Uwe sich immer neue Dinge einfallen, um mir meine Stellung zu verdeutlichen. So oft es geht, stellt er mich vor neue Aufgaben in denen ich ihm meine Untergebenheit beweisen muss. Für jeden Beweis belohnte er mich dann allerdings auch mit ausgefallenen Dessous oder ähnlichem. Durch die Geschenke entdeckte ich auch vor einiger Zeit meine Leidenschaft zu Latex. Eines Abends überreichte Uwe mir ein kleines Päckchen und nach dem Auspacken hielt ich meinen ersten Latexbody in der Hand. Er war in dem so typischen Schwarz und hatte einen kleinen Stehkragen. Für den Busen waren 2 Öffnungen ausgeschnitten und auch im Schritt war er offen, so dass Uwe immer Zugang zu mir hatte. Ich probierte ihn natürlich sofort an und war gleich begeistert. Das Gefühl Latex auf der Haut zu tragen, ist einfach unbeschreiblich und schon allein bei dem Gedanken daran wird meine Muschi ganz nass. Auch Uwe schien es zu gefallen, denn mit der Zeit füllte sich mein Kleiderschrank immer mehr mit dem einen oder anderen Teil.

    Letzten Monat erfüllte mir Uwe jedoch noch einen Traum. An einem Freitagabend waren wir auf einer SM-Party und ich wurde zum ersten Mal vorgeführt. Ich hatte wahnsinnige Angst etwas falsch zu machen und Uwe zu blamieren, doch er bereitete mich gut auf das Ereignis vor und so lief es auch perfekt. Uwe war unheimlich Stolz auf mich und als ich am nächsten Tag aufwachte lag neben meinem Bett wieder ein Geschenk. In dem Karton befand sich das, wonach ich mich schon so lange gesehnt hatte. Es war ein Ganzkörperanzug aus leuchtend blauem Latex. Passend dazu hatte Uwe mir noch eine Gesichtsmaske und ein Halsband beschafft. Lange saß ich einfach so da und befühlte das Material. Meine Finger glitten über das dünne, glänzende Latex und sofort wurde ich wieder geil. Uwe war zum Einkaufen in die Stadt gefahren und ich beschloss mich heute über seine Regeln hinweg zu setzen. Normalerweise hatte er es mir verboten, mich ohne ihn zu vergnügen. Doch das war mir in dem Moment nicht wichtig. Allein der Anblick meiner neuen Schätze rief die wildesten Empfindungen in mir hervor und ich hatte keine Lust, noch länger diese Geilheit zu unterdrücken.

    Aus meinem Nachtschränkchen holte ich mir einen Vibrator heraus, über den ich ein Kondom zog. Ich liebte Latex in allen Variationen und fand es geil, es auch in mir zu spüren. Anschließend nahm ich die Maske und zog sie mir über. Sie war sehr eng und nicht ein Fältchen trübte das erregende Bild, das mir mein Spiegel zeigte. Aus dem Schrank zog ich noch ein paar Handschuhe heraus und verschwand wieder in meinem Bett. Der Geruch der Maske zeigte schon seine Wirkung und das Kribbeln in meiner Muschi wurde immer heftiger. Als meine Hand direkt in die heiße Spalte eintauchte, waren meine Lippen schon angeschwollen und meine Klit reckte sich den Fingern entgegen. Der Vibrator flutschte in mein Loch herein und ich schob ihn ganz tief hinein, bevor ich die höchste Stufe einstellte. Was ich jetzt brauchte, war eine intensive Stimulation und wenn ich mich schon allein vergnügen musste, dann wollte ich es auch in vollen Zügen genießen. Immer wieder und immer schneller stieß ich den Kunstschwanz in mich rein und kniff dabei in meine Klit. Der süße Schmerz machte mich noch geiler und der Latexgeruch in meiner Nase brachte mich um den Verstand. Fast tat es mir schon leid, Uwe so zu hintergehen. Er hätte bestimmt zu gern vor mir gehockt und mir dabei zugesehen und Anweisungen gegeben. Doch diesen Gedanken schüttelte ich schnell wieder ab.

    Trotz meiner Geilheit bekam ich gar nicht genug. Ich wollte immer mehr, wollte es mir selbst immer härter besorgen und vor allem wollte ich die Schmerzen, die für mich schon zu einem festen Bestandteil des Sexes waren. Ich zog den Vibrator aus meinem schon stark gedehnten Loch und setzte ihn an meiner Rosette an. Eigentlich war er viel zu groß und ohne entsprechende Vorbehandlung würde er mich wahrscheinlich zerreißen, aber das war mir egal. Nachdem ich die Spitze nur ganz langsam hineinbohrte, biss ich die Zähne zusammen und rammte ihn mir bis zum Anschlag in den Po. Mein Schmerzensschrei hallte durchs Zimmer und ich fickte mich wie eine Besessene mit dem stark vibrierenden Teil. Gleichzeitig steckte ich 4 Finger der anderen Hand in mein Loch und war damit ganz ausgefüllt. Schnell fand ich meinen Rhythmus und fühlte, wie mein Saft an den Handschuhen herunter lief. Meine Rosette brannte höllisch, doch der Schmerz stachelte mich noch mehr an. Meine Fickbewegungen wurden immer härter und dann kam endlich der lang ersehnte Orgasmus. Immer wieder bäumte ich mich unter den Wellen auf, bis ich vollkommen erschöpft zusammensank. Es dauerte einige Zeit, bis ich mich wieder unter Kontrolle hatte.

    Ein Blick auf die Uhr verriet mir, dass Uwe jederzeit wiederkommen könnte. Wenn er gewusst hätte, dass ich mich seinen Vorschriften widersetzt habe, hätte er mich hart bestraft. Schnell entsorgte ich das Kondom und verstaute die anderen Utensilien. Dann überlegte ich mir, dass ich ihm eine Freude machen sollte und zog mir den neuen Anzug an. Kaum war ich fertig, da hörte ich auch schon die Haustür. Uwe begutachtete sein Geschenk und war anscheinend zufrieden mit dem was er sah. Ich verstaute schnell die Einkäufe und ließ mich dann das Halsband anlegen. Zum Glück merkte mir Uwe nicht an, was ich in seiner Abwesenheit getan hatte und er beschloss, mal wieder einen Parkplatz aufzusuchen. Ich wusste, was das für mich hieß und freute mich insgeheim. Eine von Uwes Leidenschaften war es, andere bei meiner Züchtigung zuschauen zu lassen und auch mich erregte es sehr. Eine kurze Kette hakte in den Ring an meinem Halsband ein und Uwe führte mich zum Wagen. Das Funkeln in seinem Blick verriet mir, wie erregt und stolz er war. Doch was auf dem Parkplatz geschah, das erzähle ich ein andermal.

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